Herzlich Willkommen,

liebe Spaichingerinnen und Spaichinger & liebe Interessierte an der Bürgerstiftung!


wir freuen uns über Ihr Interesse an der Spaichinger Bürgerstiftung. "Von Bürgern für Bürger" ist die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2011 tätig.  Den Grundstock mit rund 100.000 € bildete der Nachlass der Spaichinger Bürgerin Agate Waidmann. Diese setzte die Stadt als Erbin ein.

 

Zwischenzeitlich ist das Stiftungsvermögen auf über 250.000 € angewachsen. Förderwürdig sind gemeinnützige Maßnahmen in den Bereichen Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, Bildung, Erziehung, Jugendförderung sowie Sport, Seniorenarbeit, Kunst, Kultur und Denkmalpflege und Natur- und Landschaftsschutz. Zweck der Bürgerstiftung ist es, Projekte zu fördern, die nicht von der öffentlichen Hand finanziell unterstützt werden.

 

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Aktionen begleiten und auch mit Ihren Vorschlägen mithelfen. Danke!

 

Franz Schuhmacher, Regina Wenzler & Thomas Kästle

Vorstand der Bürgerstiftung


Foto: Thomas Kästle, Franz Schuhmacher und Regina Wenzler (von links)
Foto: Thomas Kästle, Franz Schuhmacher und Regina Wenzler (von links)

Aktuelles

Schillerschüler und Ackermannsträßler spenden

05.07.2019

Eine junge Unternehmergruppe der Schillerschule Spaichingen hat aus ihren Erlösen der Bürgerstiftung Spaichingen 100 Euro gespendet. Die Ackermannstraßenanwohner spendeten 435 Euro. Darüber und weitere Aktivitäten der Stiftung berichtet die Bürgerstiftung.

Bei einem Besuch in der Schillerschule, habe sich der Vorsitzende Franz Schuhmacher sehr herzlich bei dieser großen Gruppe junger Schüler bedankt. Er erläuterte die Aufgaben der Stiftung, zeigte die verschiedenen Hilfen und Unterstützungen, auch für junge Menschen. Er lobte das Engagement der jungen Geschäftsleute als Beispiel für selbst verantwortetes Handeln in unserer Gesellschaft. Die anschließenden Gespräche mit Rektor Michael Maurer dienten der Vorbereitung einer Gemeinschafts-Pflanzaktion nach den Schulferien mit Schülern der Schillerschule, der Stadt und der Bürgerstiftung Spaichingen.

 

Zu einer weiteren Spenden-Übergabe als Erlös eines Straßenfestes der Ackermannsträßler konnten Regina Wenzler und Franz Schuhmacher 435 Euro in Empfang nehmen. Auch dieses Beispiel lobte der Vorsitzende als Beitrag zu einem gelingenden Miteinander in Spaichingen. Alle diese kreativen Ideen könnten wirkungsvolle Anregungen für neue Hilfen sein, so Schuhmacher.

Franz Schuhmacher freut sich über weitere Spenden / Foto: Regina Braungart
Franz Schuhmacher freut sich über weitere Spenden / Foto: Regina Braungart


Die 300.00 Euro fest im Blick

12.05.2019

Das wichtigste Ziel, das lebendige und gelingende Miteinander in Spaichingen weiter auszubauen, nannte Franz Schuhmacher als Vorstand der Bürgerstiftung gleich zu Beginn der diesjährigen Stiftungsversammlung, die vor wenigen Tagen im Sitzungssaal des Rathauses stattfand. Und das Motto zog sich wie ein roter Faden durch die Berichte der drei Vorstandsmitglieder, zu denen neben Schuhmacher Regina Wenzler und Thomas Kästle gehören. Dazu hat die Stiftung neben einer Vielzahl an Aktionen und Projekten auch weiter im Blick, das Stiftungskapital auf 300.000 Euro erhöhen. Mit den aktuell rund 285.000 Euro sei man dabei auf einem guten Weg, so Finanzvorstand Thomas Kästle. Für die kommenden Monate kündigte das Vorstandstrio unter anderem einen Humorabend, Spendenwanderungen, eine Pflanzaktion sowie das Anbringen einer Stiftertafel an. Im Jahr 2020 soll daneben wieder der Jugendsozialpreis vergeben werden, der Nudelsonntag wird erneut stattfinden und ein großes Benefizkonzert von Stadtkapelle und katholischem Kirchenchor ist geplant.

Regina Wenzler listete in ihrem beeindruckenden Bericht zahlreiche Aktionen der Bürgerstiftung im vergangenen Jahr auf. Dabei nannte sie viele Ehrenamtliche, die durch ihr Engagement den Erfolg der Stiftung erst möglich machten. Unternehmen aus der Stadt und der Region sowie Privatpersonen hätten zudem gestiftet. Besondere Erwähnung fand der Nudelsonntag, die Verleihung des Jugendsozialpreises sowie die Spendenwanderung mit Albert und Erwin Teufel. Aber auch kleinere Aktionen wie der Verkauf beim Weihnachtsmarkt oder die Unterstützung eines musikalischen Jugendprojekts waren Wenzler wichtig. Thomas Kästle ging auf die finanzielle Situation der Bürgerstiftung ein. Rund 15.000 Euro seien gespendet worden, hinzu kamen die Erlöse aus Veranstaltungen. Trotz Kursschwankungen habe man das Vermögen im Jahr 2018 deutlich steigern können. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Matthias Weber, bedankte sich beim Vorstandsteam und nahm die Entlastung vor, die einstimmig erteilt wurde.

Franz Schuhmacher zählte abschließend die weiteren Ideen auf, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es in naher Zukunft auch darum gehen werde, eine Verjüngung des Vorstandes zu erreichen. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinen Vorstandskollegen, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die alle ihren wichtigen Beitrag zu einem gelingenden Miteinander leisten würden, sowie auch der Presse für die Unterstützung. Unter www.buergerstiftung-spaichingen.de wird die Stiftung auch weiterhin über ihre Aktivitäten informieren.

Stiftungsversammlung im Rathaus / Foto: Kurt Glückler
Stiftungsversammlung im Rathaus / Foto: Kurt Glückler
Helferfest zum Nudelsonntag / Foto: Kurt Glückler
Helferfest zum Nudelsonntag / Foto: Kurt Glückler

Der Nudelsonntag war ein großer Erfolg und aus diesem Anlass hat die Bürgerstiftung zu einem Helferfest in die Skihütte eingeladen. Die Vorstände Franz Schuhmacher, Thomas Kästle und Regina Wenzler bedankten sich bei allen Helfern und Besuchern des Festes. Ein ganz besonderer Dank galt allen Helfern in der Küche und den Bedienungen, den Spaichinger Nudelmachern, dem Duo Cordial mit Isabella und Albin Kustermann sowie Gisela und Rolf Bühler. Danach gab es für die Helfer einen Imbiss mit leckeren Bratwürsten und Salat.



Schwäbische Spätzle stellen alles in den Schatten

14.04.2019

„Mit einem solch großen Andrang beim fünften Nudelsonntag in der Stadthalle haben wir tatsächlich nicht gerechnet. Und dies am Palmsonntag, wo doch eigentlich die Kirche den Vorrang hat.“ Franz Schuhmacher von der Bürgerstiftung war hochzufrieden. Es hatte den Anschein, dass alle Besucher nach dem Gottesdienst in die Halle strömten, viele hatten sogar ihre Palzweige noch dabei. Zeitweise entstanden Warteschlangen im hinteren Teil der Halle.

Bereits kurz nach 11 Uhr mussten die Organisatoren der Spaichinger Bürgerstiftung die Tischreihen schon erweitern. Als gutes Zeichen für die Kochkünste der beiden Kochprofis Sabrina Gems und Hans Mattes kann gewertet werden, dass am Sonntag in vielen Spaichinger Familien die Küche kalt blieb. Eines ist jedoch sicher: Nudeln schmecken bei Jung und Alt in Gesellschaft einfach besser. Ob nun Spagetti mit Pesto, Spiralen mit einer französischen Ratatouille, oder Spagetti Bolognese mit Tomaten und Hackfleischsoße – das schwäbische Gericht Spätzle mit Linsen und Saiten stellte alles in den Schatten. „Da weiß man, was man hat“, bestätigte ein etwas älterer Herr. Und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Gericht der Renner war, obwohl bei den Kindern „Spagetti Bolognese“ an erster Stelle stand. Die Jugendlichen dagegen bevorzugten Spagetti mit Pesto, die auch am ehesten ausverkauft waren.

Für Franz Schuhmacher war es kurz nach 14 Uhr eine ziemlich heikle Angelegenheit, den noch vielen hungrigen Besuchern mitzuteilen, dass es nur noch einzelne Menüs gab, da die Küche restlos ausverkauft sei. Regina Wenzler informierte gleichzeitig, dass über 900 Menüs locker serviert werden konnten. Für die fast 50 Helfer in der Küche und das Bewirtungspersonal aus dem Kirchenchor, den Stiftungsräten und den Angehörigen des Vorstands der Bürgerstiftung, Banater Schwaben und Freunden sowie den jugendlichen und freundlichen Bedienungen bedeutete dies eine wohlverdiente Verschnaufpause. Denn flott und ohne eine Minute Leerlauf wurden die Nudelgerichte von dem fleißigen Küchenpersonal an die Gäste verteilt. Hierbei konnte eine erstaunliche Routine beobachtet werden. Jeder Handgriff saß.

Doch was die meisten Besucher als sehr angenehm empfanden und worüber sie sich freuten, war das Empfangskomitee. Franz Schuhmacher und Thomas Kästle vom Vorstand der Stiftung begrüßten alle Gäste persönlich mit Handschlag und ein paar netten Worten. Und wo Not am Mann war, wurde für den einen oder anderen Besucher sogar ein Sitzplatz gesucht.

„Diese Veranstaltung der Bürgerstiftung wurde von den Spaichingern und auch Gästen aus den Nachbargemeinden gleich beim ersten Mal gut angenommen“, berichtete Gisela Bühler. Bei der ersten Veranstaltung habe sie zusammen mit ihrem Mann zu Hause sage und schreibe 600 Portionen Nudelgerichte gekocht. Da seinerzeit warmes Wetter war, kam die dort zusätzlich auf dem Speiseplan stehende Nudelsuppe nicht so gut an – obwohl die beiden heute noch von der damals sehr guten Fleischbrühe schwärmen. Nun sind die beiden Senioren für das Osterquiz zuständig. Für eine Gebühr von einem Euro durfte geschätzt werden, wie viele Schokoladeneier sich in dem Glasgefäß befinden. Wer am nächsten dran lag, erhält als ersten Preis 50 Euro. An einem Stand konnten die Besucher die Produkte der Spaichinger Nudelmacher, die auch dieses Jahr wieder alle Nudeln spendeten, kennenlernen und kaufen. Der Erlös des Tages geht an die Bürgerstiftung. Ohne Gage gab es durch das „Duo Cordial“ mit Isabella und Albin Kustermann schöne musikalische Begleitung.

Mit dieser Veranstaltung kommt die Bürgerstiftung wieder näher an ihr gesetztes Ziel, ein bestimmtes Stiftungsvermögen zusammenzubringen, damit aus dessen Gewinn Projekte gefördert werden können, die nicht von der öffentlichen Hand finanziell unterstützt werden. „Förderwürdig sind auch gemeinnützige Maßnahmen in den Bereichen Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, Bildung, Erziehung, Jugendförderung, sowie Sport, Seniorenarbeit und vieles mehr“, sagte Franz Schuhmacher. Seit Gründung 2012 hat die Stiftung „Bürger von Bürgern“ sich dies zum Zweck und Ziel gesetzt.

# Pressebericht im Heuberger Bote
Foto: Schwäbische Zeitung / Alois Groß
Foto: Schwäbische Zeitung / Alois Groß


Bürgerstiftung bereitet Nudelsonntag vor

07.04.2019

Pasta satt: Die Vorstände der Bürgerstiftung Spaichingen, Regina Wenzler, Thomas Kästle und Franz Schuhmacher, laden zum fünften Nudelsonntag ein. Am Sonntag, 14. April, werden in der Stadthalle Spaichingen zwischen 11 und 15 Uhr wieder schmackhafte Nudelgerichte serviert. Die bewährte Küchenmannschaft und freundliche Bedienungen werden auch diesmal wieder die Besucher verwöhnen. Es gibt auch wieder das interessante Ratespiel, und durch das Duo Cordial schöne musikalische Begleitung. An einem Stand können die Besucher an diesem Nachmittag die Produkte der Spaichinger Nudelmacher, die auch dieses Jahr wieder alle Nudeln spenden, kennen lernen und kaufen. Der Reinerlös des Abends geht an die Bürgerstiftung.

 

„Von Bürgern für Bürger“ ist die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2011 tätig. Zweck der Bürgerstiftung ist es, Projekte zu fördern, die nicht von der öffentlichen Hand finanziell unterstützt werden. Förderwürdig sind gemeinnützige Maßnahmen in den Bereichen Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, Bildung, Erziehung, Jugendförderung sowie Sport, Seniorenarbeit, Kunst, Kultur und Denkmalpflege und Natur- und Landschaftsschutz.

# Pressebericht im Heuberger Bote
Foto: Schwäbische Zeitung / Kurt Glückler
Foto: Schwäbische Zeitung / Kurt Glückler


Spenden: Doppelte Bescherung für Bürgerstiftung

21.12.2018

Es ist ein erfolgreicher Tag gewesen für die Bürgerstiftung Spaichingen: Der Vorstand hat sich am Donnerstag über Spenden in Höhe von 2700 Euro gefreut. Am Morgen übergab die Erwin-Teufel-Berufsschule einen Scheck in Höhe von 800 Euro, am Nachmittag besuchte der Vorstand der Stiftung die Bäckerei Büchle. Dort wurden 1900 Euro überreicht.

„Wir freuen uns immer wieder über so viel Unterstützung“, sagt der Vorstandsvorsitzende, Franz Schuhmacher. Schon länger arbeitet die Bürgerstiftung mit den Hauswirtschaftsklassen der Erwin-Teufel-Schule zusammen. „Im Rahmen ihrer Ausbildung führen die Schüler ein Projekt durch. Den Erlös spenden die Schüler an uns“, erklärt Schuhmacher. Die Schüler backten Plätzchen, verarbeiteten Stoffe und verkauften ihre Produkte auf dem Bauernmarkt. Schuhmacher findet es toll, dass die Jugendlichen praktische Erfahrungen sammeln: „Planen, gestalten, einkaufen, fertigen und verkaufen. Es gehört einiges zu so einem Projekt.“

Auch Bäcker Thomas Büchle ist schon seit Jahren Partner der Bürgerstiftung – seine diesjährige Spende ist schon die zweite. Immer wenn sein Dinkelbrot „Bürgerlaible“ in diesem Jahr über den Ladentisch ging, wanderten 50 Cent von den Einnahmen in die Spendenkasse. „2016 haben wir angefangen, das Bürgerlaible zu backen. Damals hatten wir unser 50-jähriges Jubiläum, und so hat sich das angeboten“, sagt Büchle. Auch die Spendenbox auf seinem Tresen kommt bei den Kunden gut an: „Da wird oft unaufgefordert Geld eingeworfen.“ Sein Bürgerlaible ist derzeit nicht mehr im Sortiment, ob es nochmal wiederkommt? „Kann gut sein.“

 

# Pressebericht im Heuberger Bote
Foto: Emanuel Hege, Heuberger Bote
Foto: Emanuel Hege, Heuberger Bote
Foto: Emanuel Hege, Heuberger Bote
Foto: Emanuel Hege, Heuberger Bote


Gebäck für die Stiftung

04.12.2018

Die Hauswirtschaftliche Abteilung der Erwin-Teufel-Schule, hat auf dem Bauernmarkt, am Dienstag, 04.12.2018 in Spaichingen,
hausgemachtes Weihnachtsgebäck und selbstgenähte Geschenke angeboten. Obwohl das regnerische Wetter nicht einladend war, kamen viele Interessierte Käufer und Käuferinnen zu den Auslagen.
Da der Erlös für die Bürgerstiftung Spaichingen vorgesehen ist, machten auch die Vorstände: Franz Schuhmacher, Regina Wenzler und Thomas Kästle einen Besuch. Franz Schuhmacher bedankte sich bei der Leiterin Frau Furrer und den vertretenden Schülerinnen für ihr Engagement. "Wir sind eine Mit-Mach Stiftung und sind für jeden Beitrag dankbar, damit wir unserer Satzung gemäß, Aktivitäten im Jugendbereich, in Familien und Seniorenbereich sowie bei weiteren sozialen Einsätzen oder im Umweltbereich helfen können".


"Ihr seid echte Kümmerer" - Verleihung des Jugendsozialpreises

28.09.2018

Sie setzen sich für andere Menschen ein – und sind dafür nun belohnt worden. Die Spaichinger Bürgerstiftung hat am Mittwochabend zum zweiten Mal ihren Jugendsozialpreis „Lebendiges Miteinander“ vergeben. Gleich fünf junge Leute und Gruppierungen teilen sich diesen: Michelle Merkt, die ehrenamtlich eine Bewohnerin des Behindertenzentrums St. Agnes betreut, Sina Hauser, die eine katholische Jugendgruppe leitet, sowie Ronja Merkt und Michelle Wilhelm, die bei einem Foto-Projekt zum Nationalsozialismus in Spaichingen mitgemacht haben; zudem die evangelische Jugend Spaichingen und bereits zum zweiten Mal die Gruppe „Jufam“ des Gymnasiums Spaichingen, die sich um alte und behinderte Menschen kümmert. Stiftungsvorsitzender Franz Schuhmacher war in der Erwin-Teufel-Schule voll des Lobes für die engagierten jungen Leute. „Ihr seid echte Kümmerer“, sagte er. „Wir wollen deutlich machen, was junge Menschen in unserer Stadt leisten und ihr ehrenamtliches Engagement würdigen.“ Der Bürgerstiftung sei es wichtig, „dass wir in Spaichingen gut zusammenarbeiten“. In diesem Sinne habe man den Jugendsozialpreis ausgeschrieben, der 2016 zum ersten Mal verliehen worden war. „Wir haben 2018 fünf ausgezeichnete Bewerbungen bekommen.“

 

Michelle Merkt war gleich doppelt vorgeschlagen worden: Seit 2014 kümmert sie sich einmal die Woche um eine Bewohnerin von St. Agnes, bastelt mit ihr oder geht Eis essen. „Da ist eine Freundschaft entstanden“, sagte Heimleiter Ulrich King. Die katholische Kirchengemeinde hatte Sina Hauser vorgeschlagen. Pastoralassistentin Juliane Vollmer berichtete, dass Sina Hauser seit April 2014 ehrenamtlich eine Jugendgruppe leite und „viel Zeit investiert in ihr kreatives Programm“. Regina Wenzler vom Stiftungsvorstand stellte Ronja Merkt und Michelle Wilhelm vor: die beiden Spaichinger Realschülerinnen waren von Lehrern als Preisträgerinnen empfohlen worden für ihr Engagement beim deutsch-französischen Fotoprojekt „Gegen das Vergessen“ zum Dritten Reich.

 

Diakonin Gritli Lücking hatte die Evangelische Jugend Spaichingen („Ejugs“) vorgeschlagen. Stiftungsratsmitglied Dr. Gabriele Polzer erklärte, warum sie zu den Preisträgern zählt: „Diese 15 bis 30 jungen Leute engagieren sich bei Projekten der Kirchengemeinde“ – von der Christbaumaktion im Januar über das Jugendcafé Oase bis zur Vorbereitung und Umsetzung der Kinderfreizeit in den Pfingstferien auf der Fuchsfarm „mit großem Aufwand – euer Engagement ist Teamwork“. Die Preisträger Nummer fünf hatte Sarah Keller, Hausleiterin des Altenzentrums St. Josef, ins Spiel gebracht: die Gruppe „Jufam“, bereits vor zwei Jahren ausgezeichnet. Nadja Merkle von der Stiftung St. Franziskus begründete das Warum: „Die Jugendlichen tun etwas Nicht-Selbstverständliches.“ Seit inzwischen zehn Jahren kümmern sich Neunt- bis Zwölftklässler des Gymnasiums einmal wöchentlich um Bewohner von St. Josef und St. Agnes, seit kurzem auch um Senioren des Aldinger Altenheims „Im Brühl“. Die beiden Gruppen bekamen neben Urkunden jeweils 700 Euro, die Einzelpersonen je 150 Euro. Die Summe der Bürgerstiftung aufgestockt hatte Dagmar Dittmann, die tausend Euro gespendet hatte.

 

Der musikalische Rahmen der Preisverleihung oblag einem Bläsertrio der Stadtkapelle Spaichingen, die Verpflegung der Gäste den Hauswirtschaftlichen Schulen der Berufsschule. Die Festrede übernahm Matthias Berg, Motivationstrainer, TV-Experte und mit 27 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Paralympics weltweit erfolgreichster Behindertensportler. Er sprach zum Thema „Mach was draus“ und blickte unter anderem auf seine Kindheit zurück, als er zu seinem siebten Geburtstag ein umgebautes Waldhorn bekam, weil er wegen seines Handicaps Klavier oder Streichinstrumente nicht bedienen konnte. Bergs Erkenntnis für seine Zuhörer: „Bleib, wenn du für eine Sache kämpfst, immer sachlich und persönlich freundlich.“

 

Spenderwanderung am 6. Oktober

 

Auf dem Weg zum geplanten Stiftungskapital von 300 000 Euro ist die Bürgerstiftung noch 25 000 Euro von ihrem Ziel entfernt, so Vorsitzender Franz Schuhmacher. Mit einer neuen Idee, einer Spenderwanderung, lädt die Bürgerstiftung die ganze Bevölkerung von Spaichingen und Umgebung, jung und alt ein, unter der Führung von Altbürgermeister Albert Teufel ein Stück Alt-, aber auch Neuspaichingen zu erwandern. Begleitet wird dieser Rundgang auch durch den ehemaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Es wird ein leichter Spaziergang sein, etwa 1,5 Stunden, beginnend um 10 Uhr am Samstag, 6. Oktober, am Gewerbemuseum. Nach Ausgabe eines Wanderabzeichens wird um eine Spende von drei Euro gebeten, nach oben keine Grenze. Bei der Rückkehr am Ausgangsort bietet die Familie Schüssele-Müller rote Würste oder Gulaschsuppe an im Schlüsselgarten oder im Lokal. Über eine rege Beteiligung würde sich die Bürgerstiftung Spaichingen freuen.


# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote
Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote


Musik als verbindendes Element

13.06.2018

Über eine Spende in Höhe von tausend Euro haben sich die Lehrer und Schüler der Spaichinger Schulen und die Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden gefreut. Am Montagnachmittag übergab der Vorsitzende der Spaichinger Bürgerstiftung, Franz Schuhmacher, den wertvollen Umschlag an den Pastoralreferenten Thomas Blessing. Der bedankte sich herzlich für den großzügigen Betrag. Grund für die Spende ist ein Jugendkonzert, das die beiden Kirchengemeinden und die Schulen für kommenden November planen.

„Die morgendlichen Schülergottesdienste werden zunehmend schlecht besucht“, sagt Gritli Lücking, Diakonin der evangelischen Kirchengemeinde Spaichingen. Vor allem ältere Schüler würden lieber ausschlafen als zum Gottesdienst zu kommen. Damit die Verbindung zwischen diesen jungen Menschen und der Kirche nicht vollends verloren geht, haben sich Lehrer und Kirchenvertreter in einer Sitzung eine Alternative überlegt: diese Musikveranstaltung. So soll die Band „Good Weather Forecast“ aus Nürnberg engagiert werden. Deren Elektropoplieder und positive Botschaften sollen die Schüler am 23. November in die Alte Turnhalle locken. Die Bürgerstiftung Spaichingen hält das für ein gutes Projekt: „Musik als verbindendes Element; das könnte funktionieren“, sagt Schuhmacher. Damit die Kosten der Veranstaltung komplett gedeckt sind, müssen noch ein paar tausend Euro gesammelt werden. Außerdem suchen die Veranstalter noch nach einer Vorgruppe. Interessierte Musiktalente und Spendenwillige wenden sich an Thomas Blessing von der Katholischen Kirchengemeinde.

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Caroline Messick, Heuberger Bote
Foto: Caroline Messick, Heuberger Bote


Helfer lassen es sich nun selbst schmecken

25.05.2018

Gut gehen lassen haben es sich die Helfer des Nudelsonntags der Spaichinger Bürgerstiftung am Donnerstagabend: Für ihr ehrenamtliches Engagement waren sie in der Skihütte eingeladen zu Würstchen mit Salaten und dazu passenden Getränken.

Franz Schuhmacher vom Vorstand der Stiftung begrüßte die „Nudelfest-Familie“. Wegen der Pfingstferien waren ein paar Gäste weniger als sonst zum Helferfest gekommen. Er blickte zurück auf einen „gelungenen und harmonischen“ Nudelsonntag. Für die Bürgerstiftung sei dieser eine „prima Sympathie-Werbung“ gewesen. Man sei dem Ziel „ein Stück näher gekommen“.

Was dies in Zahlen bedeutet, erläuterte Thomas Kästle, bei der Bürgerstiftung für die Finanzen zuständig. Der Umsatz des Nudelsonntags 2018 habe bei 4300 Euro gelegen – im Vorjahr waren es 3700 Euro gewesen. Er vermutete, dass dies am Sonnenschein gelegen haben könne: Weil die Besucher weniger lange in der Stadthalle geblieben seien, um das gute Wetter zu nutzen, hätten „die Plätze schneller gewechselt“. Zudem seien die Preise „moderat angehoben“ worden. Abzüglich der Kosten und Auslagen, davon der größte Batzen rund 1500 Euro Saalmiete, Werbetafeln, Essenzubereitung, Getänke und ähnliches, seien etwa 2700 Euro für das Stiftungskapital übrig geblieben. Kästle dankte dem Team, vor allem den Bedienungen. „Wir machen keine Kontrollen und vertrauen voll auf ihre Ehrlichkeit.“

Diese und weitere Helfer durften sich am Donnerstagabend selbst bedienen: Vom Nudelsonntag waren viele Würste übriggeblieben, die Vorstandsmitglied Regina Wenzler eingefroren hatte. Daran und an einigen Salaten, die die Helfer zum Teil selbst mitgebracht hatten, konnten sich die Festgäste nun ausgiebig laben.

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote
Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote


Vierter Nudelsonntag lockt scharenweise Leute an

08.05.2018

Auch außerhalb von Italien werden sie gerne gegessen: Nudeln. Beim vierten Nudelsonntag, zu dem die Bürgerstiftung eingeladen hatte, hat es diese Teigwaren in verschiedenen Variationen gegeben, um jedem Geschmack gerecht zu werden.

Die Tische und Bänke mussten dieses Mal nicht aufgebaut werden, denn am Abend zuvor hatten die Banater Schwaben ihr Jubiläumsfest anlässlich 25 Jahre Kreisverband. Also wurde lediglich dekoriert – natürlich mit Nudeln. Auf den Tischen standen große Gläser, gefüllt mit Spaghetti, was dekorativ aussah und Lust machte aufs Schlemmen.

Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Franz Schuhmacher, begrüßte die Gäste und geleitete sie zu ihren Sitzplätzen, wo sie vom Bedienungsteam empfangen wurden. Viele Essensfreunde kamen in die Stadthalle zu diesem besonderen und längst beliebten Nudelfest. Und alle schlemmten gemeinsam. Die Kinder hatten leuchtende Augen, als sie ihre Spaghetti verspeisten.

Rund 40 Personen waren im Einsatz, um die Besucher zu verköstigen. Kochprofi Sabrina Gems und Hans Mattes, ihr ehemaliger Lehrmeister, zauberten mit einem etwa 20-köpfigen Team die Köstlichkeiten. Helfer vom Kirchenchor, von den Banater Schwaben, auch Stiftungsräte und der Vorstand der Bürgerstiftung kümmerten sich um Bedienung und Organisation.

Zum Essen gab es Spaghetti mit Pesto, mit Ratatouille, mit Bolognese und, was im Schwabenland einfach nicht fehlen darf: Spätzle mit Linsen und Saitenwürstle. Sabrina Gems hatte die Küche perfekt im Griff. Jeder wusste genau, was er zu tun hatte, so dass Kochen und Essensausgabe reibungslos funktionierten.

Der Spaichinger Nudelmacher spendierte seine Produkte kostenlos. An einem Stand konnten sich die Hobbyköche aber noch mit Teigwaren und Zutaten eindecken. Und es gab ein Nudel-Schätzspiel: Gisela Bühler hatte ein Glas mit Nudeln gefüllt. Für eine Teilnahmegebühr von 1 Euro durfte geschätzt werden, wie viele Nudeln sich im Glas befinden. Catrin Kollmar lag am nächsten dran und bekam als Preis 50 Euro: Sie hatte 1120 Nudeln geschätzt, es waren genau 1093. Für die musikalische Unterhaltung sorgte mit Schlager- und Partymusik sowie mit Oldies das Duo Cordial, Isabella und Gustl. Und zu Hits wie „Atemlos“ von Helene Fischer schmeckten die Nudeln gleich nochmal so gut. Aufgebaut war außerdem ein Tisch, an dem Mitglieder des Katholischen Kirchenchors im Vorverkauf Karten für das Konzert am Samstag, 12. Mai, mit „Maybebop“ anboten. Viele Leute nutzten die Gelegenheit, sich Karten zu sichern. Auch der vierte Nudelsonntag war ein voller Erfolg, es waren überall nur gutgelaunte Menschen zu sehen.

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote
Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote


Marquardt unterstützt Bürgerstiftung Spaichingen

10.04.2018

Für ein verantwortungsvolles Miteinander: Der Mechatronik-Experte Marquardt hat der Bürgerstiftung Spaichingen einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro überreicht. Das Familienunternehmen fördert damit die gemeinnützige Arbeit der Einrichtung. Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagte: „Der Einsatz der Bürgerstiftung Spaichingen für soziale Belange beeindruckt uns sehr – die Mitglieder tragen zur Stärkung der Gemeinschaft bei und setzen sich beispielsweise für die Jugendförderung oder die Seniorenarbeit ein. Wir bei Marquardt fühlen uns eng mit den Menschen aus der Region verbunden, auch viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnen in den umliegenden Städten und Gemeinden. Wir unterstützen daher gerne das wertvolle Engagement der Stiftung.“

 

„Unsere Arbeit steht ganz im Zeichen des Gemeinwohls“, erklärte Franz Schuhmacher, Vorsitzender der Bürgerstiftung. „Im letzten Jahr haben wir zum Beispiel eine große Adventsfensteraktion mit allen fünf Spaichinger Kindergärten veranstaltet. In diesem Jahr vergeben wir zudem wieder einen Jugendsozialpreis. Damit zeichnen wir Jugendliche aus, die sich für Soziales, Sport oder im Umwelt- und Naturschutz engagieren. Angesichts unserer geplanten Projekte freuen wir uns sehr über die Spende von Marquardt und bedanken uns recht herzlich". Die Bürgerstiftung Spaichingen wurde mit einem Gemeinderatsbeschluss im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Gemäß Satzung fördert die Einrichtung insbesondere das bürgerschaftliche Engagement sowie die Bereiche Bildung, Erziehung, Jugend, Sport, Seniorenarbeit, Kunst, Kultur und Denkmalpflege sowie Natur- und Landschaftsschutz. Zweck der Bürgerstiftung ist es, Projekte zu unterstützen, die nicht von der öffentlichen Hand finanziert werden.

Foto: Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt Gruppe (Zweiter von links), überreicht Franz Schuhmacher (links), Regina Wenzler und Thomas Kästle (rechts) von der Bürgerstiftung Spaichingen einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro
Foto: Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt Gruppe (Zweiter von links), überreicht Franz Schuhmacher (links), Regina Wenzler und Thomas Kästle (rechts) von der Bürgerstiftung Spaichingen einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro


13.04.2018

Die Bürgerstiftung Spaichingen will dieses Jahr nach 2016 zum zweiten Mal einen Jugendsozialpreis ausschreiben. Vereine, Organisationen, Schulen, Kirchen und Privatleute können Vorschläge liefern von Jugendlichen, die sich sozial engagieren. Verliehen wird der Preis am 26. September in der Erwin-Teufel-Schule.

 

Unter der Prämisse „Gelingendes Miteinander“ macht sich die Bürgerstiftung seit vielen Jahren stark für ihre Mitbürger. „Es soll eine lebendige Bürgergemeinschaft sein. Wir wollen Impulse und Anregungen geben, kurze Wege gehen“, so Vorsitzender Franz Schuhmacher in seiner Begrüßungsrede der jährlichen Versammlung im Rathaus-Sitzungsraum. „Keiner kann alleine die Welt retten.“ Er bedankte sich bei allen Stiftungsratsmitgliedern. „Danke, weil wir Sie gebraucht haben und brauchen werden.“

Regina Wenzler, zweite Vorsitzende, ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Sie kam zu sprechen auf die Spende von 1000 Euro für die Sprachförderung des Fördervereins Schillerschule, auf die Homepage der Bürgerstiftung, auf die Bürgerlaible, die in der Bäckerei Büchle verkauft werden, auf die Adventsfenster-Aktion und den 80. Geburtstag von Thomas Kästle, der sich um die Finanzen kümmert. Außerdem gab es eine größere Spende der Firma Marquardt in Rietheim-Weilheim. „Es freut uns sehr, wenn sich auch auswärtige Firmen mit der Bürgerstiftung solidarisch zeigen.“

Den Kassenbericht verlas Thomas Kästle und bekam von den Prüfern Matthias Weber und Hermann Früh großes Lob. „Ich wollte eigentlich dieses Jahr aufhören“, bekannte Kästle. Doch er ließ sich von Franz Schuhmacher überreden weiterzumachen. „Aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich das Amt wieder drei Jahre ausüben kann. Irgendwann geht man in Ruhestand". Der Vorsitzende zeigte sich froh, dass Kästle nochmals zugestimmt habe. Außerdem betonte er, dass die Spenden der Stiftung lediglich aus dem Zinsertrag stammen. „Wir haben das Stiftungskapital noch nie angegriffen.“ Sogar die Briefe würden selber ausgetragen, um Portokosten zu vermeiden.

 

Die von Matthias Weber beantragte Entlastung von Stiftungsrat und Vorstand fiel einstimmig aus. Auch die Wahlen wurden ohne Diskussionen durchgeführt. Vorsitzender des Stiftungsrats bleibt Weber, seine Stellvertreterin Christel Zirn, Mitglieder bleiben Bettina Bernhard, Roland Dreizler, Rainer Eyrich, Hermann Früh, Gabriele Polzer und Karsten Schmieder. Vorsitzender des Vorstands bleibt Franz Schuhmacher, seine Stellvertreterin Regina Wenzler und Kassierer Thomas Kästle.

 

Dann unterbreitete Schuhmacher die Ideen und Aktivitäten für 2018. Neben dem Jugendsozialpreis wird eine Sponsoren- oder Spenderwanderung um Spaichingen herum oder im Ort unter dem Motto „Wir wandern mit und für die Bürgerstiftung“ organisiert. Wanderführer ist Albert Teufel. Dieses Jahr soll es auch endlich mit einer Pflanzaktion klappen. Federführend ist Stefan Schrode, Vorsitzender der Albvereinsjugend. Geplant ist auch ein Lichtbildervortrag von der Spaichinger Hauptstraße in alter Form.

Ein Benefizkonzert mit Vereinen könne wohl erst 2019 stattfinden, hieß es. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden planen für dieses Jahr ein Jugendevent, ein Konzert mit Kosten von 6000 Euro. Hierfür werde die Bürgerstiftung 1000 Euro spenden. Ein Projekt, das den Vorstandsmitgliedern vorschwebt, ist immer noch ein Reparaturcafé unter dem Motto „Statt wegwerfen reparieren“. Dieses soll nicht nur ein Ort zum Treffen sein. „Auch die Handwerker können sich einbringen.“

 

Die Stiftung möchte verstärkt auf Spendenwerbung setzen und dazu Handel, Handwerk und Industrie aufrufen. Als Dankeschön werde es eine Spendertafel mit allen Namen geben. Mit einem Lob ging die Versammlung zu Ende: Gabriele Polzer, Mitglied im Stiftungsrat, bedankte sich beim Vorstand für das Spenden-Engagement. Es seien einzelne kleine Schritte, die ein großes Ganzes ergäben. „Und das ist dankenswert.“

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote
Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote


21.02.2018

2018 wird es wieder einen Nudelsonntag der Spaichinger Bürgerstiftung geben und zwar am 6. Mai ab 11 Uhr in der Stadthalle. Dies ist eines der Vorhaben, die die Vorstände Franz Schuhmacher, Thomas Kästle und Regina Wenzler ins Auge gefasst haben.

Vom Ziel, 300 000 Euro an Stiftungskapital einzuwerben, sind die drei Aktiven noch 30 000 Euro weit entfernt. Doch sie sind guten Mutes, auf absehbare Zeit ihr Ziel zu erreichen, um dann ihre Ämter in jüngere Hände übergeben zu können. Immer wieder würden auch Firmen und Privatleute statt Geschenken einen Beitrag zur Bürgerstiftung erbitten. Ganz glücklich sind alle drei Vorstände über die zurück liegenden Adventsfenster. „Insgesamt ist es eine wunderbare Gemeinschaftsaktion“, sagt Franz Schuhmacher bilanzierend. Völlig problemlos hätten sich alle fünf Kindergärten bereit erklärt mitzumachen und bei dem jeweiligen Adventsfenster mit Gedichten, Liedern und Gesprächen, ausgeleuchtet von der Jugendfeuerwehr seien immer auch die jeweils anderen Kindergärten gekommen. In diesem Jahr wurde diese Aktion von der Gerhard-Winker-Stiftung mit 1500 Euro unterstützt.

 

Folgendes ist im Jahresprogramm außerdem vorgesehen: Am 11. April ist die Stifterversammlung um 18 Uhr im Rathaus. Beim Nudelsonntag am 6. Mai unterstützen wieder die Spaichinger Nudelmacher, die Köche Sabrina Gems und Hans Mattes, das Duo Cordial und die vielen Helfer in und außerhalb der Küche. Kürzlich sei er von einer Frau angesprochen worden, ob der Nudelsonntag wieder stattfinden würde, sagt Thomas Kästle, sie würde wieder gerne in der Küche helfen.

 

2018 soll auch wieder ein Jugendsozialpreis ausgeschrieben werden für Jugendliche, die sich regelmäßig für die Gemeinschaft im Sozialen, Umwelt- und Naturschutz, Sport, Kirche; Gruppen und Einzelpersonen engagieren. Die Abschlussveranstaltung ist hier am 26. September. Eine Idee, die sicher Anklang findet ist eine „Sponsorenwanderung.“ Für einen „Sponsorenlauf habe sich kein Organisator gefunden und so hätten sie Altbürgermeister Albert Teufel – ein versierter Führer der äußerst beliebten Ringzugwanderungen – gefragt. Und dieser habe seine Unterstützung zugesichert für eine Wanderung in oder um Spaichingen.

 

Schön fänden es die drei Vorstände, wenn sich die kulturtreibenden Vereine vielleicht 2019 zu einem Benefiz-Gemeinschaftskonzert zusammen täten. Dazu werde er sie anschreiben, so Schuhmacher.

Nicht aus den Augen verlieren wolle man auch das Projekt „Zeitzeugen“. Geplant ist, alte Spaichinger Bilder von Privatleuten auszuleihen und einzuscannen sowie Gespräche zu führen.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote
Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote


Für das gute Miteinander in Spaichingen

04.12.2017

Die Bürgerstiftung hat gemeinsam mit den Spaichinger Kindergärten nach fünf Jahren Pause wieder eine Adventsfenster-Aktion initiiert. Am Montagabend war Auftakt mit dem Kindergarten St. Raphael bei der Volksbank am Marktplatz.

Fünf Jahre sind ins Land gezogen seit der Premiere. Er habe gehofft, dass jemand die Aktion weiterführe, meinte Franz Schuhmacher vom Vorstand der Bürgerstiftung. Aber gefunden habe sich niemand. Deshalb sei er „dankbar“, dass die Aktion durch das „gute Miteinander der Spaichinger Kindergärten“ dieses Jahr wieder zustande gekommen sei. „Es wäre gut, wenn in Spaichingen alle so gut zusammenarbeiten würden wie die Kindergärten.“ Ein Ziel der Initiative sei es, „das gute Miteinander in der Stadt zu pflegen“.

Zahlreiche Eltern waren am Montagabend auf den Marktplatz gekommen, um dabei zu sein, wie ihre teils mit Laternen ausstaffierten Kinder weihnachtliche Lieder sangen. Zuvor hatten sie das Schaufenster der Volksbank unter dem Leitmotiv „Nikolaus“ gestaltet – stilecht mit Tannenbäumen, Lichtern und Rentier-Schlitten. Nikolaus persönlich kam vorbei und dankte den Kindern für ihre Unterstützung mit Schokolade für alle Mädchen und Buben. Auch die Spaichinger Feuerwehr war unterstützend im Einsatz. „Ich finde es eine ganz tolle Idee, in mehreren Sequenzen Schaufenster zu schmücken“, sagte Angelika Maurer, die Leiterin des Kindergartens St. Raphael.

Die weiteren Termine, jeweils um 17.30 Uhr: am 11. Dezember geht es mit dem städtischen Kindergarten Sonnenschein bei der Paracelsus-Apotheke um die Verkündigung, am 13. Dezember wird bei der Kreissparkasse vom evangelischen Kindergarten der Weg zur Krippe illustriert, am 18. Dezember stehen beim Kindergarten St. Michael bei der Bäckerei Gerold Hermle am Marktplatz die Hirten auf dem Felde im Mittelpunkt und am 20. Dezember präsentiert der Kindergarten St. Franziskus beim Buchladen Grimm die Geburt Christi.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote
Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote


Alle Kindergärten sind dabei

01.10.2017

Noch sind es allein die Lebkuchen und Süßigkeiten in den Supermärkten, die davon zeugen, dass Weihnachten nicht mehr fern ist. Die Vorstandsspitze der Bürgerstiftung Spaichingen hat sich mit den Leiterinnen der fünf Kindergärten getroffen, um die Adventsfenster zu besprechen. Dieses Mal sind alle Kindergärten mit im Boot.

Diese Weihnachtsaktion hat die Bürgerstiftung 2012 initiiert, zur Gründung der Stiftung. „Ich bin dankbar, dass alle mitmachen, denn Kinder sind ja das Allerwichtigste“, so Vorsitzender Franz Schuhmacher. Dekorieren dürfen die Kindergartenteams Fenster von Kreissparkasse und Volksbank, Paracelsus-Apotheke, Bäckerei Felsenbeck und erstmals bei der Buchhandlung von Lena Grimm.

Mit den Fenstern wird an verschiedenen Tagen für Weihnachtsstimmung in der Stadtmitte gesorgt. Es gibt am 4. Dezember eine Nikolaus-Aktion vom Kindergarten St. Raphael bei der Volksbank, am 11. Dezember geht es mit dem städtischen Kindergarten Sonnenschein bei der Paracelsus-Apotheke um die Verkündigung, am 13. Dezember wird bei der Kreissparkasse vom evangelischen Kindergarten der Weg zur Krippe illustriert, am 18. Dezember stehen beim Kindergarten St. Michael bei der Bäckerei Felsenbeck die Hirten auf dem Felde im Mittelpunkt und am 20. Dezember präsentiert der Kindergarten St. Franziskus beim Buchladen von Lena Grimm die Geburt Christi.

Los geht die Aktion jeweils um 17.30 Uhr mit einem Lied, es folgt die Begrüßung der Bürgerstiftung, dann wird wieder ein Lied gesungen, es folgt die feierliche Enthüllung des Fensters, dann wird eine Geschichte erzählt und zum Abschluss wird noch einmal gesungen. Doch wie die Fenster jeweils dekoriert werden, das ist noch ein Geheimnis. Eine Finanzspritze haben die Kindergartenleiterinnen schon erhalten, jeweils 200 Euro aus der Gerhard-Winker-Stiftung der Firma Hewi. Thomas Kästle von der Stiftung hat die Umschläge verteilt. Dass auch alles ins rechte Licht gerückt wird und die Beschallung passt, dafür sorgt der Nachwuchs der Spaichinger Feuerwehr. Die Kinder werden außerdem gebeten, ihre Laternen mitzubringen. Die Eltern werden mit einem Brief der Bürgerstiftung rechtzeitig informiert und bekommen Liederbücher.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote
Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote


„Stifterle“ und „Bürgerlaible“ bringen 1650 Euro

06.06.2017

Bestens gelaunt und mit viel Charme haben die Vorstände der Spaichinger Bürgerstiftung zum Abschluss der Verkaufs- und Spendenaktion der Bäckerei Büchle selbst die Schürze angezogen und am Samstag nochmal rund 70 „Bürgerlaible“ und 90 „Stifterle“ am Stand in der Hauptstraße verkauft. Franz Schuhmacher fungierte als „Stopper“ und sprach die Leute an, informierte über die Bürgerstiftung und deren Anliegen und zu vielen gekauften Broten und Weckle wanderten großzügig aufgerundete Beträge zusätzlich in die Spendenbox. Seit Mitte Dezember hatte auch Thomas Büchle auf der Theke seiner Bäckerei eine Box, die zweimal geleert werden musste und zusätzlich flossen 30 Cent je Bürgerlaible und zehn Prozent des Verkaufserlöses der „Stifterle“ in die Spendenkasse. Es habe sich gezeigt, dass die Leute die alten Geteidesorten, wie Emmer und Dinkel, aus denen das Bürgerlaible besteht, sehr schätzten, berichtete Schuhmacher. Insgesamt sind 2600 Brote und 2600 Stifterle im Rahmen der Aktion verkauft worden. Macht – noch ohne den Erlös der Samstagsaktion: 1650 Euro an Spenden für die Bürgerstiftung. Büchle hatte einen süßen, leckeren „Spendenscheck“ gebacken, den er den Vorständen (von links auf dem Foto: Franz Schuhmacher, Regina Wenzler, Thomas Büchle und Thomas Kästle mit Lysanne Büchle und Freundin Nisha) überreichte. „Wir sind dankbar, dass wir einen kreativen Bäcker haben, der die Idee aufgegriffen hat“, so Vorstandsvorsitzender Franz Schuhmacher. In den vielen Gesprächen mit Passenten sei ihm aufgefallen, wie viele Menschen von außerhalb in der Stadt einkauften, aus Aldingen, Frittlingen, Hausen, Wurmlingen und Tuttlingen beispielsweise. Büchle selbst sah die Aktion auch als Möglichkeit, die Anliegen der Bürgerstiftung, soziale Projekte in Spaichingen, bekannt zu machen.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote
Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote


ENRW überreicht Spende an Bürgerstiftung

22.05.2017

Die Energieversorgung Rottweil (ENRW) spendet der Spaichinger Bürgerstiftung 750 Euro. ENRW-Geschäftsführer Christoph Ranzinger überreichte einen symbolischen Scheck an die drei anwesenden Vertreter der Bürgerstiftung: Vorsitzender Franz Schuhmacher, Stellvertreterin Regina Wenzler und Kassenverwalter Thomas Kästle. „Uns beeindruckt die Arbeit der Bürgerstiftung, die Projekte für das Gemeinwohl unterstützt, welche nicht von der öffentlichen Hand finanziert werden“, betont Christoph Ranzinger, „wir sind seit 1979 in Spaichingen ansässig, tragen mit unserer Arbeit zur örtlichen Daseinsvorsorge bei und fühlen uns mit der Stadt stark verbunden“.

In der Betriebsstelle Spaichingen der ENRW dreht sich alles um die Gas- und Wasserversorgung. Ein Gas- und Wassermeister, fünf Monteure sowie eine Sachbearbeiterin sind für die Kunden im Einsatz und im Rahmen eines eigenen Bereitschaftsdienstes auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten für die Netzleitstelle in Rottweil erreichbar, wo mögliche Störungsmeldungen der Anlagen und Netze im Versorgungsgebiet aufgenommen werden. In Sachen Gas ist die Betriebsstelle für die Orte Spaichingen, Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Gosheim, Wehingen, Reichenbach, Bubsheim und Deilingen verantwortlich, ums Trinkwasser kümmert sich Betriebsstellenleiter Jens Blache und sein Team in Spaichingen sowie Denkingen.

 Foto von links: Jens Blache, Franz Schuhmacher, Regina Wenzler, Christoph Ranzinger und Thomas Kästle.
Foto von links: Jens Blache, Franz Schuhmacher, Regina Wenzler, Christoph Ranzinger und Thomas Kästle.


Nudelsonntag füllt Stadthalle

14.05.2017
Zu einem vollen Erfolg ist auch der dritte Spaichinger Nudelsonntag geworden. Die Bürgerstiftung hat eingeladen und die Menschen kamen in Scharen in die Stadthalle. Dort wurden sie mit kulinarischen Leckereien verköstigt. Es gab Spiralnudeln, wahlweise mit Tomatensoße oder mit Ratatouille, Spaghetti mit Pesto oder Bolognese (Tomaten-Hackfleischsoße) oder aber ein Lieblingsgericht der Schwaben, Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle. Es war einfach ein „gelingendes Miteinander“, was sich die Bürgerstiftung auch als Motto auf die Fahnen geschrieben hat. Vorsitzender Franz Schuhmacher strahlte mit den vielen Gästen um die Wette. „Ich bin sehr dankbar, dass uns so viele unterstützen“.

 

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500 Euro für den Verein "KZ-Gedenken"

07.05.2017

Die Arbeit des neuen Vereins zum Gedenken an das Spaichinger KZ zu unterstützen, das hat der Vorstand der Bürgerstiftung beschlossen und 500 Euro an den Vereinsvorstand Dr. Ingrid Dapp, Beat Dorsch und Angelika Hauser überwiesen.
Deshalb trafen sich dieser Tage, 72 Jahre nach der Räumung des Spaichinger KZ, der Stiftungsvorstand Franz Schuhmacher, Thomas Kästle und Regina Wenzler beim KZ-Ehrenmal. Er habe, so Schuhmacher, in den 50er-Jahren in einem der Gebäude - als Firmengebäude umfunktioniert - gelernt. Heute stehen die Gebäude nicht mehr. Die Stiftung unterstütze das Anliegen des Vereins als Mahnung für heutige Generationen.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote
Foto: Regina Braungart, Heuberger Bote


Die Köpfe sind voller Ideen

12.04.2017

2011 ist sie im Gemeinderat gegründet worden. Ein Jahr später haben Franz Schuhmacher, Regina Wenzler und Thomas Kästle die Regie der Spaichinger Bürgerstiftung übernommen. Das ist nun fünf Jahre her. „Wir haben also ein kleines Jubiläum zu feiern“, so Vorsitzender Schuhmacher bei der Generalversammlung am Dienstagabend im Rathaus. Die Bürgerstiftung sei Dank vielfältiger Hilfe wieder ein Stück vorwärts gekommen und befinde sich auf einem guten Weg zur Zielmarke 300000 Euro.
Seit fünf Jahren möchten die Stiftungsmitglieder Gutes tun, ganz nach dem Motto „Gelingendes Miteinander“. Und sie haben stets neue Ideen, was noch auf die Beine gestellt werden könnte. Schuhmacher berichtete über die neu geplanten Projekte und etablierte Veranstaltungen. Beliebt ist der Nudelsonntag, der heuer zum dritten Mal am 14. Mai stattfinden wird. Mittlerweile ist auch das Koch-Problem gelöst: Für Gisela Bühler, die aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, wird Sabrina Gems am Herd stehen, die sonst in Trossingen im Karl-Hohner-Heim den Kochlöffel schwingt.


Der zweite Spaichinger Jugendsozialpreis wird verliehen und soll ausgeweitet werden um die Sparten Sport und Kultur. Noch bis Mai läuft die Aktion der Firma Büchle um das 50-jährige Bestehen der Bäckerei. Bäckermeister Thomas Büchle hat für die Stiftung ein „Bürgerlaible“ und ein „Stifterle“ kreiert. Von jedem Bürgerlaible gehen 50 Cent an die Stiftung und bei jedem Stifterle zehn Prozent des Verkaufspreises.


Die neu gegründete KZ-Initiative möchte die Bürgerstiftung finanziell unterstützen. Für die Baumpflanzaktion „Plants for the Planet“ wurde noch keine Schule im Ort gefunden. Geplant ist wieder die Adventsfenster-Aktion, bei der die Kreissparkasse samt Filiale am Marktplatz bereits zugesagt hat. Gerne möchte man auch die fünf Kindergärten involvieren zum Thema Herbergssuche.
Ein „dringendes Anliegen“: Neben dem Heimatbuch möchten die Stiftungsmitglieder Zeitzeugen befragen, zum Beispiel, wie es in der Oberstadt war. Schuhmacher: „Es ist höchste Zeit, dass wir Geschichten notieren. Das ist ein Stück weit ursprüngliches Spaichingen“. Weiter ist angedacht, ein Reparaturcafé in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde zu eröffnen. Doch es fehle an Räumlichkeiten und Fachleuten. An die Schillerschule ging der Appell, Kinder Postkarten bemalen zu lassen, die beim Weihnachtsmarkt für die Stiftung verkauft werden. Ein weiterer Wunsch ist ein gemeinsames Konzert der Kultur-Organisationen im Ort zugunsten der Stiftung. Außerdem ist ein Sponsorenlauf angedacht, doch die Sportvereine seien überlastet, so Schuhmacher.


Regina Wenzler hielt Rückschau auf 2016 mit zwei Großveranstaltungen, die Verleihung des ersten Spaichinger Jugendsozialpreises und den Nudelsonntag am 1. Mai. Vorstand und Stiftungsrat gingen auf Besichtigungstour zur Maschinenfabrik August Wenzler und zu den Bürgerstiftungen in Rottweil und Bad Dürrheim. Auf dem Weihnachtsmarkt wurden Holzspielzeug, Liederbücher und Bilder angeboten, die von Spaichinger Kunstschaffenden gestiftet wurden. Es wurde ein Katalog der noch nicht verkauften Bilder zusammengestellt, und jetzt wird überlegt, wie diese Bilder in Kapital für die Bürgerstiftung verwandelt werden können; eventuell mit einer Auktion, so Wenzler.
Am 9. März hat die Vorstandschaft die Leitung der Schillerschule besucht und einen Scheck für die „pädagogische Lernbegleitung“ in Aussicht gestellt. Waltraud May, ehemalige Lehrerin an der Schillerschule, kümmert sich um lernschwache Kinder der Grundschulklassen. Über die Finanzen der Bürgerstiftung informierte Thomas Kästle. Er schätzt, dass beim Nudelsonntag zirka 600 Essen verkauft wurden. Kassenprüfer Matthias Weber bescheinigte ihm einwandfreie Arbeit. Der Dank der Vorstandschaft galt allen Spendern und den Stiftungsratsmitgliedern: Matthias Weber (Vorsitzender), Christel Zirn (stellvertretende Vorsitzende), Bettina Bernhard, Friedrich Buchholz, Roland Dreizler, Rainer Eyrich, Hermann Früh, Gabriele Polzer und Karsten Schmieder.

 

# Pressebericht im Heuberger Bote

Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote
Foto: Bianka Roith, Heuberger Bote

Projekte

Bürgerstiftung vergibt erstmals Jugendsozialpreis

04.03.2016

Die Spaichinger Bürgerstiftung hat am Donnerstagabend in der Erwin-Teufel-Schule erstmals ihren Jugendsozialpreis „Lebendiges Miteinander“ verliehen. Der erste Preis ging an die Gruppe „Jufam“ (Jugendliche für andere Menschen) des Spaichinger Gymnasiums. Sie kümmert sich stundenweise um alte und behinderte Menschen. Über den zweiten Preis freuen durfte sich die Spaichinger Gruppe „Fairbrecher“ – eine Eine-Welt-Gruppe junger Leute, die fair gehandelte Waren verkauft. Und Dritte wurde Vanessa Grimm, ebenfalls von „Jufam“: Sie besucht jeden Freitagnachmittag zwei Stunden einen behinderten Bewohner des Wohnheims St. Agnes.
„Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir einen Beitrag leisten können, um ein lebendiges Miteinander zu bekommen im Staat“, sagte Franz Schuhmacher vom Stiftungsvorstand zum Antrieb für den neuen Preis. „Wir haben ihn ausgeschrieben, um zu zeigen, was von Jugendlichen wirklich geleistet wird in unserer Stadt.“ Die Bürgerstiftung wolle, „dass die Jugend in Spaichingen ihren Beitrag leistet zur Gemeinschaft“. Und er wies darauf hin, dass die Urkunden den Preisträgern „auch Bewerbungen erleichtern könnten“. Gewünscht hätte er sich, dass „noch mehr Firmenvertreter“ gekommen wären, „weil uns genau diese Verbindung wichtig ist“. Ausgezeichnet wurden 25 Jugendliche. Insgesamt wurden 800 Euro verteilt, gesplittet in 400, 250 und 150 Euro.
„Die Jugendlichen tun etwas nicht Selbstverständliches und entwickeln Sozialkompetenz“, sagte Nadja Merkle vom Altenzentrum St. Josef, die die Laudatio für „Jufam“ übernahm. Mehr als 150 Neunt- bis Zwölftklässler hätten inzwischen an dem Projekt in Senioren- und Behindertenwohnheimen teilgenommen. Sie betreuen einmal die Woche gezielt Personen. 7400 Stunden Hilfe seien mittlerweile geleistet worden.


2004 gegründet wurde die Gruppe „Fairbrecher“ von „Jugendlichen, die nicht nur quatschen wollten, sondern etwas tun, um die Welt fairer zu gestalten“, so Laudatorin Dr. Gabriele Polzer. Knapp zehn junge Leute verkaufen einmal im Monat nach katholischen Gottesdiensten fair gehandelte Lebensmittel wie Kaffee und Schokolade. „Mit eurem Engagement setzt ihr euch ein für ein wenig mehr Gerechtigkeit in der Welt“, lobte Polzer. Gerechter Handel trage dazu bei, „dass Menschen von ihrer Arbeit leben und in ihrer angestammten Heimat bleiben können“. Die jungen Preisträger sagten, dass sie „einen Beitrag leisten möchten zu besseren Lebensbedingungen für Menschen in ärmeren Gegenden der Welt“. Mit dem Preisgeld werden unter anderem neue T-Shirts mit Gruppenlogo finanziert.


Regina Wenzler vom Stiftungsvorstand stellte das Engagement von Vanessa Grimm vor: Seit fünf Jahren besucht sie jeden Freitag einen jungen Rollstuhlfahrer, geht mit ihm spazieren, ins Café oder Kino. „Sie möchte, wenn andere junge Menschen schon ins Wochenende starten, keinen Besuch versäumen“, sagte Wenzler.
Alle bekamen Urkunden und Präsente der Fischerwerke aus Waldachtal. Deren Leiter Politik und Außenbeziehungen, Edmund Kammerer, hielt die Festrede über „Wirtschaft und Gemeinwesen“. Er verdeutlichte, dass junge Leute, die sich bei dem Unternehmen bewerben, „auf jeden Fall einen Bonus haben“, wenn sie sich sozial engagierten oder Vereinsaktivitäten vorweisen könnten.
Moderator des Abends war Stiftungsvorstand Thomas Kästle. Für musikalische Intermezzi sorgte das Klarinetten-Quartett der Stadtkapelle mit Stücken von Händel und den Beatles, für ein leckeres Buffet hatten Berufsfachschule und Berufskolleg der Erwin-Teufel-Schule Sorge getragen.

 

Die Preisträger:
Erster Preis „Jufam“: Michelle Merkt, Hannah Fetzer, Judith Ginzel, Vanessa Vig, Lea Palilla, Lena Kupferschmid, Daniela Diehm, Laura Brugger, Nina Schätzle, Jana-Maria Butsch, Selina Mattes, Liane Lujic, Ann-Kathrin Meilhammer, Kristina Sivirin, Annalena Grimm, Marco Bast, Martin Maier.
Zweiter Preis „Fairbrecher“: Johanna Diehm, Daniela Diehm, Lara Kaltenbach, Sarah Koch, Stephan Koch, Sophia Barth, Lars Fetzer, Kristina Hromovskih.
Einzelpreis: Vanessa Grimm.

Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote
Foto: Michael Hochheuser, Heuberger Bote

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Über uns

Vorstand

Franz Schuhmacher, Vorsitzender

Regina Wenzler, stv. Vorsitzende

Thomas Kästle, Kassier



Stiftungsrat

Matthias Weber, Vorsitzender

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Hermann Früh

Gabriele Polzer

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